Projekt Beschreibung

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2019, Die intime Auseinandersetzung mit der allgemeinen Beziehung zwischen Körper und Raum formt die Basis dieser Foto-Objekte.

Aneignungen und Bewertungen von Bewegungen, von körperlichen Aktionen und von unserem eigenen Verhalten gegenüber Einzelnen werden in den Mittelpunkt gestellt. Wie wir den eigenen und den fremden Körper wahrnehmen, wie wir die Dinge sehen und auffassen und vor allem wie wir in unterschiedlichen Räumen darauf reagieren ist eng mit unserer eigenen Realität verbunden, unsere individuellen Gesten und alltäglichen Performances werden mit diesen sechs Objekten anhand des Körpers einer Performerin untersucht.

Weg von der Zweidimensionalität der klassischen Fotografie, hin zu einer plastischen fast abstrakten Figur, wird das Performative in den Raum übersetzt. Über den bedruckten Baumwollstoff werden die unterschiedlichen Bewegungen weitergeführt, händisch geformt und anschließend mit Textilverstärker fixiert.

Durch das aktive Arbeiten mit Gewebe als weichen, intimen und formbaren Bildträger entsteht eine Umstrukturierung.  Zum einen von der gegeben glatten fotografischen Struktur hin zu einem skulpturalen Objekt und zum anderen vom weichen Stoff hin zum festen Körper, der kontinuierliche Wahrnehmungsprozesse bricht und versucht den Blick des Betrachters umzuformen.

Performerin: Verena Schneider

Eine Performerin die sich für die Fotografin bewegt. Eine Performance, entwickelt für die Kamera. Zwei Analogien – Gesehen werden und Sehen – in einem wortlosen Dialog zwischen Bewegung und Betrachtung.

C-Prints auf Baumwolle

Holz, Acrylglas

150x100cm

6 Unikate